Steckersolargeräte in Frankfurt am Main - Die Erfolgsgeschichte setzt sich fort

Steckersolargeräte setzen Wachstum fort

6/1/20261 min read

Nach dem ersten Artikel über die Entwicklung von Steckersolargeräten in der hessischen Mainmetropole folgt nun ein kürzeres Update. Die Zahlen für Steckersolargeräte in Frankfurt entwickeln sich weiterhin erfreulich, trotz Diskussionen, ob der Fördertopf noch einmal aufgefüllt werden soll. Besonders der Mai stach mit erstmals mehr als 200 kWp deutlich heraus (Mai Vorjahr 148 kWp). Der Zubau seit März liegt in jedem Monat über dem Vorjahresmonat, was für ein gesteigertes Bewusstsein der FrankfurterInnen spricht, auch die fossile Energiekrise dürfte ihren Teil dazu beigetragen haben.

Bei der räumlichen Verteilung der Anlagen ergaben sich keine Überraschungen. Kalbach bzw. Niederursel (60438) führen weiterhin den Ausbau mit 44.62 Wp pro Einwohner an (Stand 01/2026 waren es 39.6 Wp). Einige Stadtteile beginnen nun aber vermehrt mit der Aufholjagd. In Nied (65936) hat sich die gesamt installierte Leistung im Vergleich zu Ende Januar um knapp 50 % erhöht ( 78 vs. 52 kWp). Auch in 60486 (Teil Westend, Gallusviertel sowie Bockenheim) mit plus 39.1 % und 60488 (Teile Hausens) mit plus 35,4 % auf 221 kWp wird der Solarturbo gezündet.

Insgesamt wuchs die ingesamt installierte Leistung in Frankfurt innerhalb der letzten 5 Monate von 3411 auf 4154 kWp, was einem Wachstum von 21,8 % entspricht. Mehr Anlagen bedeuten wieder mehr fragende Nachbarn und in vielen Hausgemeinschaften und Hausverwaltungen hat sich schon ein Mieter/Eigentümer durch die Bürokratie durchgekämpft, weswegen wir davon ausgehen, dass es für weitere Interessierte nur besser wird und die Zubauzahlen mindestens stabil bleiben.

Der einzige Wermutstropfen ist, dass der Zubau weiterhin am stärksten im Speckgürtel stattfindet, während die tendenziell weniger wohlhabenden Stadtteile wie der Gallus oder das Bahnhofsviertel weiterhin extrem schwache Zubauzahlen verzeichnen. Es bleibt zu hoffen, dass eine etwaige Förderung gezielt solchen Haushalten zugute kommt.

Hinweis: Die genannten Daten inklusive der Grafiken dürfen unter Nennung der Quelle frei zitiert werden.

Im kumulierten Zubau zeigt sich, dass der Winterzubau im Februar zunächst knapp hinter das Vorjahr zurückfiel, ab März dann aber der Zubau anzog und der kumulierte Zubau dann zum Halbjahr mit 823 kWp schon leicht über dem Vorjahr mit 730 kWp lag. Generell zeigt sich aber ein ähnliches Bild im Vergleich zu den letzten Jahren.