Weiteres Wachstum bei Steckersolargeräten in Frankfurt

Der Zubau von Steckersolargeräten in Frankfurt bleibt hoch.

10/13/20261 min read

Obwohl die Sonnensaison langsam zu Ende geht, möchten wir ein kurzes Update zum Steckersolarausbau in Frankfurt geben. Erfreulicherweise setzte sich der Trend des zweiten Quartals fort und wir haben weitere monatliche Zubaurekorde zu verzeichnen. Die andauernde fossile Krise schärft weiter das Bewusstsein, auch dass viele FrankfurterInnen inzwischen Nachbarn haben, die schon die Kraft der Sonne am heimischen Balkon nutzen, dürfte zur anhaltenden Beliebtheit der Steckersolargeräte führen. Weiterhin lag jeder Monat (der August nur haarscharf mit 167,45 vs. 167,37 kWp) über dem Vorjahresmonat.

Bei der Betrachtung der geographischen Verteilung zeigt sich, dass Kalbach und Niederursel bzw. der PLZ-Bereich 60438 seinen Vorsprung weiter ausbaut und nun bei knapp unter 50 kWp pro Einwohner installierter Balkonkraftwerksleistung angekommen ist. Absolut führt weiter der Riedberg, der nun mit 545 kWp schon das halbe MW überschrittenn hat.

Weiterhin holt Hausen (60488) weiterhin stark auf, nach 221 kWp Ende Q2 sind es dort nun 315 kWp... ein Wachstum von 42,5 %, was sowohl in relativen als auch in absoluten Zahlen beeindruckend ist.

Insgesamt sind wir nun in Frankfurt bei einer Gesamtleistung von 4620 kWp Balkonsolaranlagen, was ein Wachstum von ca. 11,2 % im Vergleich zum Vorquartal entspricht. Das Interesse an Anlagen bleibt weiterhin hoch, auch das hohe von Batteriespeichern lässt sich aus anekdotischer Evidenz bestätigen. Wir schätzen, dass 50 % oder mehr Balkonkraftwerke inzwischen mit Speicher installiert werden. Es bleibt außerdem abzuwarten, wie sich die Förderung entwickelt. Vermutlich ist aber davon auszugehen, dass zukünftig lediglich sozial schwächere Haushalte gefördert werden sollen, was angesichts der räumlichen Verteilung auch aus unserer Sicht die richtige Priorisierung darstellt.

Hinweis: Die genannten Daten inklusive der Grafiken dürfen unter Nennung der Quelle frei zitiert werden.

Entsprechend zeigt sich ein ähnliches Bild beim kumulierten Zubau. Mit 1309 kWp Ende September wurde auch bereits der Jahreswert von 2024 von 1241 kWp geknackt. Es bleibt abzuwarten, ob es dieses Jahr zu einer kleinen Jahresendralley kommt?