Der Blick auf die verschiedenen Stadtteile fördert deutliche Unterschiede in der installierten Leistung pro Einwohner zutage. Besonders hervorzuheben ist der Riedberg, hier sind ein Vielfaches an Balkonkraftwerken pro Einwohner installiert, während mit zunehmender Innenstadtlage der Ausbau geringer ist. Die Gründe dieser deutlichen Unterschiede können vielfältig sein, die unterschiedliche Wohn- und Bebauungstruktur spielt wahrscheinlich eine entscheidende Rolle. Vor allem zeigt sich aber auch, wo noch großes Potential für den weiteren Ausbau vorherrscht.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich Balkonsolaranlagen innerhalb weniger Jahre von einer Randerscheinung zu einer messbaren Größe entwickelt haben. Schon tausende Frankfurter Haushalte erzeugen klimafreundlichen Strom direkt vom Balkon und reduzieren gleichzeitig Ihre Energiekosten. Gleichzeitig bleibt es wichtig, alle gesellschaftlichen Gruppen im Blick zu haben, damit die Vorteile der Klein-PV-Anlagen möglichst der breiten Bevölkerung zugute kommen.
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